Finanzkrise als Chance

Ja – es gibt die Krise der Finanztitel

Was liegt näher, als Anlegern wieder einmal eine der beliebtesten Sparformen - das Sparbuch – einzureden. Und zwar mit dem Argument „Das Sparbuch ist 100 % garantiert“.

Sparbuch – Papierschiff im Sturm

Jedoch Vorsicht! Blickt man beim Sparbuch etwas genauer hinter die Kulissen, ist auch das Sparbuch kein unsinkbares Schiff: Es gibt zwar eine Einlagensicherung, doch der „Einlagensicherung fehlt bei größerem Ausfall das Geld“

Die Sicherheit von Spareinlagen wurde in Österreich zuletzt bei den Turbulenzen der Bawag diskutiert. Wäre die Bank umgefallen, wäre das für die Einlagensicherung zu einem existenziellen Problem geworden. Eingesprungen ist die Republik mit einer Garantie.

Die Einlagensicherung garantiert Guthaben auf Sparbüchern oder Girokonten - bis zu 20.000 Euro pro Person. Besitzt jemand etwa drei Konten zu je 50.000 Euro bei der gleichen Bank, sind nur die 20.000 Euro garantiert.

Papierschiff im Sturm

Weiters werben die Banken nun mit „attraktiven“ Zinsen. In allen Fällen ist aber zu beachten, dass die Kapitalertragssteuer (KESt.) und die hohe Inflation an den Erträgen kräftig knabbern. Nur wenn die Sparzinsen abzüglich der Kapitalertragsteuer über der Teuerungsrate liegen, verliert das Angesparte nicht an Wert und Kaufkraft!

Zusammengefasst lassen sich mit dem Sparbuch kaum Erträge erzielen und die hoch gepriesene Sicherheit greift nur unter bestimmten Umständen.

Ansparpläne in Fonds besonders attraktiv

Wie verhalten sich Sicherheit und Ertrag bei unseren Investmentfonds?

Unsere Klienten im InvestmentZukunftsConto investieren ja in Fonds.

Allerdings: Die Einlagensicherung gilt nicht für Sondervermögen wie Fonds. Wie ist das zu bewerten – positiv oder negativ?

Weder noch – es ist ganz einfach nicht notwendig. Denn die Fondsanteile gehören ohnehin immer dem Anleger und nicht der Bank. Also ganz anders als das Geld auf dem Sparbuch!

Des weiteren setzen wir bei den Fonds nicht auf ein Pferd, also investieren nicht in ein Unternehmen, sondern gleich in mehrere und optimieren dadurch das Verhältnis Ertragschancen und Wertschwankungen.

Kurzfristig kann es hier natürlich auch zu starken Kursschwankungen kommen, langfristig zeigen uns jedoch die Entwicklungen der Aktienindizes eine sehr attraktive Performance! Außerdem bewähren sich gerade in Krisenzeiten die Ansparpläne, da der Anleger bei gleichbleibender Prämie zu niedrigen Kursen mehr Anteile an den Fonds kauft. Anleger können also Schwankungen an den Börsen durch den Cost-Average-Effekt positiv für sich nutzen!

Abschließend gilt, dass Fonds bei langfristigem Investment die sichere und ertragreichere Variante sind! Wer jetzt und regelmäßig in Fonds investiert lässt die Zeit für sich arbeiten!